Kalk-Messung der Herz-Kranz-Gefäße
Der Verkalkungsgrad der Herzkranzgefäße ist ein gutes Maß zur Bestimmung der Erkrankung der Herzkranzgefäße.
Kalziumscoring meint die Bestimmung des Verkalkungsgrades der Herzkranzgefäße.
Damit kann das Herzinfarktrisiko frühzeitig und leicht eingeschätzt werden.
Mehr als 50 % der Fälle von Herzinfarkt treten plötzlich, ohne Vorwarnung, bei vermeintlich gesunden Menschen auf,
insoweit ist es sinnvoll im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung zu prüfen ob ein Herzinfarktrisiko besteht.
Geringer Verkalkungsgrad entspricht einem geringen Herzinfarktrisiko,
hoher Verkalkungsgrad der Herzkranzgefäße entspricht einem hohen Herzinfarktrisiko.
Kalziumscoring/Koronarkalkbestimmung ist ein schnelles, wenig belastendes CT-Verfahren, um das individuelle Risiko einer koronaren Herzerkrankung zu bestimmen. Es lassen sich bereits kleinste Kalkablagerungen exakt nachweisen und mengenmäßig erfassen.
Der direkte Nachweis von verkalkten Gefäßwandanteilen (Plaque) gelingt besonders gut in einem mehrzeiligen Spiral-CT.
Wir verfügen über ein 64 Zeilen-CT, damit kann die Verkalkung der Herzkranzgefäße sehr genau bestimmt werden.
Kalziumscoring/Koronarkalkbestimmung, Einteilung in Schwere-Grade:
Kalziumscore 0; keine Verkalkung, kein Infarktrisiko
Kalziumscore bis 400; mittlere Verkalkung, mäßiges Infarktrisiko
Kalziumscore über 1000; massive Verkalkung, massiveres Infarktrisiko

